Ich mach’s CO2 neutral!

Der Sommer 2020 hatte mich vollends davon überzeugt, meinen Lebens­wandel und meinen Konsum zu überdenken. Auch wenn ich schon seit langer Zeit auf Ökostrom setze, fast dreißig Jahre im Homeoffice arbeite, so gut wie nie fliege, eher die Tage, an denen es Fleisch gibt, zähle als umgekehrt, und gefühlt öfter zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs bin als mit dem Auto, habe ich dennoch den Eindruck, es könnte nicht ausreichen.
„Der Permafrostboden in Yakutien“ lautete das Thema der Präsenta­tionsarbeit meines Sohnes zum „1. Corona-Abitur“. Vielleicht hatte ich in meinem Leben schon einmal vom Perma­frostboden gehört und hätte womöglich Yakutien auch noch richtig verortet, großartig einen Kopf habe ich mir darum aber nicht gemacht. Da dieses Thema meinen Sohn wochenlang beschäftigte, informierte auch ich mich nun darüber und erfuhr, dass der Permafrost­boden gar nicht mehr so frostig ist und vor allem, was dieser für eine Bedeutung für unser Erdklima hat. Wenige Wochen nach seinem Abitur gab es in Sibirien eine Leckage, bei der 20 Millionen (!) Liter Diesel ausliefen und dieses Ereignis wohl mit tauendem Boden zu begründen war. Etwas später dann große Waldbrände in Sibirien wegen Temperaturen um +38 °C. In Sibirien! Im Frühjahr 2020 brannte es in Austra­lien, im Herbst in Kalifornien (ganz abgesehen von den Brand­rodungen im Amazonas). Im Sommer 2021 dann die große Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – zahlreiche Tote, viele Menschen, die ihr Zuhause verloren und zig Milliarden Euro Schaden. Nur einige Beispiele, wie sich bereits jetzt die Auswirkungen des Klimawandels verstärkt zeigen, denn derer gibt es viele: Überschwemmungen auf der einen und Versteppung auf der anderen Seite, heftige Stürme, tauende Gletscher, gestresste Wälder, Artensterben, das ganze Programm … Und auch in 2022 gab es zahlreiche katastrophale Ereignisse, die man unbedingt mit dem Klimawandel in Verbindung bringen muss.

Wir entscheiden mit unserem Handeln, in was für einer Welt wir leben wollen und folgende Generationen leben werden. Und wir müssen uns dieser Verantwortung bewusst sein und unbedingt vielfältig aktiv werden! Die Corona-Pandemie zeigte uns, wie sensibel unsere Lebensstrukturen auf Umwelteinflüsse reagieren und auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine führt seit Februar 2022, neben unzähligem menschlichen Leid, unter anderem zu Verwerfungen im Energiebereich und zwingt uns zu verlängerten Laufzeiten von Kernkraftwerken, Kohlekraftwerke hochzufahren und mit hohem Aufwand und Kosten Erdgas zu importieren – Investitionen die somit den Erneuerbaren Energien nicht zur Verfügung stehen. Bis zum Erreichen des durch die UN vereinbarten 1,5-Grad-Ziels sind es lediglich rund sechseinhalb Jahre – in etwa so lange wie die Planung, Genehmigung und Errichtung einer Windkraftanlage braucht! Ein ungebremster Klimawandel – in dem wir uns zur Zeit befinden – und somit ein Anstieg der Temperaturen weit über die „2-Grad-Grenze“ und über irreversible Kipppunkte hinweg, wird definitiv zu starken Naturveränderungen und großen Verwerfungen in der globalen Gesellschaft führen. Wir müssen also jetzt und vor allem schnell und richtig handeln. Politik, Industrie und jeder Einzelne!

Angetrieben von den Gedanken Prof. Leschs in seinem Buch „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, der so eine positiv-verbindliche Art zu motivieren hat (Im Sinne von: Legen wir doch einfach mal los und schauen, was geht. Die Zeit ist jetzt. Machen!) und zahlreichen anderen Autoren, die sich des Themas „Klima“ angenommen haben, wie auch von jungen Klima­aktivist*innen der fridays for future-Bewegung, entwickelte ich den unbedingten Wunsch, CO2 einsparen und „neutralisieren“ zu wollen. Und die Idee zu Ablasswandel: ICH MACH’S!
Vermeiden – Reduzieren – Ausgleichen: Wir müssen unseren Lebens­wandel prüfen und unseren persönlichen CO2-Fußabdruck so klein wie möglich bekommen. Und das, was übrig bleibt, empfehle ich mit Hilfe von Klimaprojekten auszugleichen. Im Mittelalter hätte man das vielleicht „Ablasshandel“ genannt, in dem man sich von seinen „Sünden“ freikaufte. Ich nenne es Ablasswandel. Weil Ihre Beiträge Projekte unterstützen, die zeitnah CO2 definitiv einsparen und dabei zusätzlich die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verfolgen, leisten Sie nicht nur einen wertvollen Beitrag gegen eine weitere negative Veränderung des Klimas (mehr zu den Projekten erfahren Sie hier).
ICH MACH’S CO2 NEUTRAL! Das ist der Claim und ein Aufruf an Sie, mitzumachen. Es hört sich ein bisschen nach Alleingang an, aber wenn wir jetzt alle handeln, wird daraus ein „Ich mach’s auch!“ und ein „Wir“. Das ist wichtig, denn nur gemeinsam können wir etwas verändern, damit nicht noch mehr klimaschädliche Gase in die Atmosphäre gelangen.
Gerald Schröder  |  Gründer von Ablasswandel
Ablasswandel ist Kompensationspartner der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.
Der Sommer 2020 hatte mich vollends davon überzeugt, meinen Lebens­wandel und meinen Konsum zu überdenken. Auch wenn ich schon seit langer Zeit auf Ökostrom setze, fast dreißig Jahre im Homeoffice arbeite, so gut wie nie fliege, eher die Tage, an denen es Fleisch gibt, zähle als umgekehrt, und gefühlt öfter zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs bin als mit dem Auto, habe ich dennoch den Eindruck, es könnte nicht ausreichen.
„Der Permafrostboden in Yakutien“ lautete das Thema der Präsenta­tionsarbeit meines Sohnes zum „1. Corona-Abitur“. Vielleicht hatte ich in meinem Leben schon einmal vom Perma­frostboden gehört und hätte womöglich Yakutien auch noch richtig verortet, großartig einen Kopf habe ich mir darum aber nicht gemacht. Da dieses Thema meinen Sohn wochenlang beschäftigte, informierte auch ich mich nun darüber und erfuhr, dass der Permafrost­boden gar nicht mehr so frostig ist und vor allem, was dieser für eine Bedeutung für unser Erdklima hat. Wenige Wochen nach seinem Abitur gab es in Sibirien eine Leckage, bei der 20 Millionen (!) Liter Diesel ausliefen und dieses Ereignis wohl mit tauendem Boden zu begründen war. Etwas später dann große Waldbrände in Sibirien wegen Temperaturen um +38 °C. In Sibirien! Im Frühjahr 2020 brannte es in Austra­lien, im Herbst in Kalifornien (ganz abgesehen von den Brand­rodungen im Amazonas). Im Sommer 2021 dann die große Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – zahlreiche Tote, viele Menschen, die ihr Zuhause verloren und zig Milliarden Euro Schaden. Nur einige Beispiele, wie sich bereits jetzt die Auswirkungen des Klimawandels verstärkt zeigen, denn derer gibt es viele: Überschwemmungen auf der einen und Versteppung auf der anderen Seite, heftige Stürme, tauende Gletscher, gestresste Wälder, Artensterben, das ganze Programm … Und auch in 2022 gab es zahlreiche katastrophale Ereignisse, die man unbedingt mit dem Klimawandel in Verbindung bringen muss.

Wir entscheiden mit unserem Handeln, in was für einer Welt wir leben wollen und folgende Generationen leben werden. Und wir müssen uns dieser Verantwortung bewusst sein und unbedingt vielfältig aktiv werden! Die Corona-Pandemie zeigte uns, wie sensibel unsere Lebensstrukturen auf Umwelteinflüsse reagieren und auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine führt seit Februar 2022, neben unzähligem menschlichen Leid, unter anderem zu Verwerfungen im Energiebereich und zwingt uns zu verlängerten Laufzeiten von Kernkraftwerken, Kohlekraftwerke hochzufahren und mit hohem Aufwand und Kosten Erdgas zu importieren – Investitionen die somit den Erneuerbaren Energien nicht zur Verfügung stehen. Bis zum Erreichen des durch die UN vereinbarten 1,5-Grad-Ziels sind es lediglich rund sechseinhalb Jahre – in etwa so lange wie die Planung, Genehmigung und Errichtung einer Windkraftanlage braucht! Ein ungebremster Klimawandel – in dem wir uns zur Zeit befinden – und somit ein Anstieg der Temperaturen weit über die „2-Grad-Grenze“ und über irreversible Kipppunkte hinweg, wird definitiv zu starken Naturveränderungen und großen Verwerfungen in der globalen Gesellschaft führen. Wir müssen also jetzt und vor allem schnell und richtig handeln. Politik, Industrie und jeder Einzelne!

Angetrieben von den Gedanken Prof. Leschs in seinem Buch „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, der so eine positiv-verbindliche Art zu motivieren hat (Im Sinne von: Legen wir doch einfach mal los und schauen, was geht. Die Zeit ist jetzt. Machen!) und zahlreichen anderen Autoren, die sich des Themas „Klima“ angenommen haben, wie auch von jungen Klima­aktivist*innen der fridays for future-Bewegung, entwickelte ich den unbedingten Wunsch, CO2 einsparen und „neutralisieren“ zu wollen. Und die Idee zu Ablasswandel: ICH MACH’S!
Vermeiden – Reduzieren – Ausgleichen: Wir müssen unseren Lebens­wandel prüfen und unseren persönlichen CO2-Fußabdruck so klein wie möglich bekommen. Und das, was übrig bleibt, empfehle ich mit Hilfe von Klimaprojekten auszugleichen. Im Mittelalter hätte man das vielleicht „Ablasshandel“ genannt, in dem man sich von seinen „Sünden“ freikaufte. Ich nenne es Ablasswandel. Weil Ihre Beiträge Projekte unterstützen, die zeitnah CO2 definitiv einsparen und dabei zusätzlich die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verfolgen, leisten Sie nicht nur einen wertvollen Beitrag gegen eine weitere negative Veränderung des Klimas (mehr zu den Projekten erfahren Sie hier).
ICH MACH’S CO2 NEUTRAL! Das ist der Claim und ein Aufruf an Sie, mitzumachen. Es hört sich ein bisschen nach Alleingang an, aber wenn wir jetzt alle handeln, wird daraus ein „Ich mach’s auch!“ und ein „Wir“. Das ist wichtig, denn nur gemeinsam können wir etwas verändern, damit nicht noch mehr klimaschädliche Gase in die Atmosphäre gelangen.
Gerald Schröder  |  Gründer von Ablasswandel
Ablasswandel ist Kompensationspartner der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.

Buchempfehlungen

Die vorgestellten Titel stellen lediglich eine Auswahl dar, welche alles andere als komplett und umfassend ist. Es ist aber viel Gutes dabei. Und es geht dabei auf jeden Fall um mehr als nur den Klimawandel, -krise oder -katastrophe. Lassen Sie sich inspirieren …

Zertifikate  |  Übersicht der Register-Einträge verifizierter Emissionsminderungen

W-22004  |  11. Mai 2022  |  50 CO2-Tonnen (50 VERs)
Wasserprojekt in Kambodscha (50 VERs)  |  Referenz: GS1020 (GS Impact Registry) – GS1-1-KH-GS1020-16-2017-18954-7012-7061

W-21003  |  30. November/7.+10. Dezember 2021  |  140 CO2-Tonnen (140 VERs)
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3965 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3965-12-2019-19215-10731-10765
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3969 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3969-12-2020-20916-58230-58264
Wasserprojekt in Ruanda (40 VERs)  |  Referenz: GS6788 (GS Impact Registry) – GS1-1-RW-GS6788-16-2020-21356-351-390
Wasserprojekt in Kambodscha (20 VERs)  |  Referenz: GS1020 (GS Impact Registry) – GS1-1-KH-GS1020-16-2017-6573-39468-39487
Waldprojekt in Simbabwe (10 VERs)  |  Referenz: 16382906536445 (SouthPole)
Plastikvermeidung (
400 kg)  |  Referenz: AC21113000QJUXA (plasticbank)

W-21002  |  24./26. März 2021  |  100 CO2-Tonnen (100 VERs)
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3965 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3965-12-2019-19215-3267-3301
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3969 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3969-12-2017-6769-36465-36499
Wasserprojekt in Kambodscha (20 VERs)  |  Referenz: GS1020 (GS Impact Registry) – GS1-1-KH-GS1020-16-2018-18955-75777-75796
Waldprojekt in Simbabwe (10 VERs)  |  Referenz: 16165723306253 (SouthPole)
Plastikvermeidung (
400 kg)  |  Referenz: AC21032700O6JSO (plasticbank)

W-21001  |  16. März 2021  |  1.000 CO2-Tonnen (1.000 CERs)
Windprojekt in Indien  |  Referenz: VC18292/2021 (UN CDM-Registry) – Serial-No.  IN-5-209449696-1-1-0-3238 – IN-5-209450695-1-1-0-3238