Ich mach’s CO2 neutral!

Ich: Hallo, meine Name ist Gerald.
Alle: Hallo Gerald!
Ich: Tja, hm, also, ich bin 57 Jahre. Und ich bin Konsument.
Alle: – (Schweigen)

So oder ähnlich könnte die Vorstellung in meiner „Selbsthilfe­gruppe“ beginnen. Damit ist schon eine ganze Menge gesagt und Probleme benannt: Ich konsumiere. Alles mögliche. Schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Und ich gehöre zu der Generation, die sich – ich unterstelle mal zum großen Teil – keinen Kopf um Energieverbrauch und Ressourcen, Müllberge und Plastik im Meer, das Weltklima gemacht hat. Wie heißt es so schön: die Zeiten ändern sich. – Und das Klima auch!
Der Sommer 2020 hatte mich vollends davon überzeugt, meinen Lebens­wandel und meinen Konsum zu überdenken. Auch wenn ich schon seit langer Zeit auf Ökostrom setze, fast dreißig Jahre im Homeoffice arbeite, so gut wie nie fliege, eher die Tage, an denen es Fleisch gibt, zähle als umgekehrt, und gefühlt öfter zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs bin als mit dem Auto, habe ich dennoch den Eindruck, es könnte nicht ausreichen.
„Der Permafrostboden in Yakutien“ lautete das Thema der Präsenta­tionsarbeit meines Sohnes zum „1. Corona-Abitur“. Vielleicht hatte ich in meinem Leben schon einmal vom Perma­frostboden gehört und hätte womöglich Yakutien auch noch richtig verortet, großartig einen Kopf habe ich mir darum aber nicht gemacht. Da dieses Thema meinen Sohn wochenlang beschäftigte, informierte auch ich mich nun darüber und erfuhr, dass der Permafrost­boden gar nicht mehr so frostig ist und vor allem, was dieser für eine Bedeutung für unser Erdklima hat. Ich war „infiziert“ (glücklicherweise nicht mit Covid-19) und las mich vielfältig in das Thema ein. Wenige Wochen nach seinem Abitur gab es in Sibirien eine Leckage, bei der 20 Millionen (!) Liter Diesel ausliefen und dieses Ereignis wohl mit tauendem Boden zu begründen war. Etwas später dann große Waldbrände in Sibirien wegen Temperaturen um +38 °C. In Sibirien! Im Frühjahr 2020 brannte es in Austra­lien, im Herbst in Kalifornien (ganz abgesehen von den Brand­rodungen im Amazonas). Im Sommer 2021 dann die große Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – zahlreiche Tote, viele Menschen, die ihr Zuhause verloren und zig Milliarden Euro Schaden. Nur einige Beispiele, wie sich bereits jetzt die Auswirkungen des Klimawandels verstärkt zeigen, denn derer gibt es viele: Überschwemmungen auf der einen und Versteppung auf der anderen Seite, heftige Stürme, tauende Gletscher, gestresste Wälder, Artensterben, das ganze Programm …

Wir entscheiden mit unserem Handeln, in was für einer Welt wir leben wollen und folgende Generationen leben werden. Und wir müssen uns dieser Verantwortung bewusst sein und unbedingt vielfältig aktiv werden! Die Corona-Pandemie zeigt uns aktuell, wie anfällig unser System ist und wie sensibel unsere Lebensstrukturen auf Umwelteinflüsse reagieren. Ein ungebremster Klimawandel und möglicher Anstieg der Temperaturen über die „2-Grad-Grenze“ und über Kipppunkte hinweg, wird definitiv zu starken Naturveränderungen und großen Verwerfungen in der globalen Gesellschaft führen.

Angetrieben von den Gedanken Prof. Leschs in seinem Buch „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, der so eine positiv-verbindliche Art zu motivieren hat (Im Sinne von: Legen wir doch einfach mal los und schauen, was geht. Die Zeit ist jetzt. Machen!) und zahlreichen anderen Autoren, die sich des Themas „Klima“ angenommen haben, wie auch von jungen Klima­aktivist*innen der fridays for future-Bewegung, entwickelte ich den unbedingten Wunsch, CO2 einsparen und „neutralisieren“ zu wollen. Und die Idee zu Ablasswandel: ICH MACH’S!
Vermeiden – Reduzieren – Ausgleichen: Wir müssen unseren Lebens­wandel prüfen und unseren persönlichen CO2-Fußabdruck so klein wie möglich bekommen. Und das, was übrig bleibt, empfehle ich mit Hilfe von Klimaprojekten auszugleichen. Im Mittelalter hätte man das vielleicht „Ablasshandel“ genannt, in dem man sich von seinen „Sünden“ freikaufte. Ich nenne es Ablasswandel. Weil Ihre Beiträge Projekte unterstützen, die zeitnah CO2 definitiv einsparen und dabei zusätzlich die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verfolgen, leisten Sie nicht nur einen wertvollen Beitrag gegen eine weitere negative Veränderung des Klimas (mehr zu den Projekten erfahren Sie hier).
ICH MACH’S CO2 NEUTRAL! Das ist mein Claim und der Aufruf an Sie, mitzumachen. Es hört sich ein bisschen nach Alleingang an, aber wenn wir jetzt alle handeln, wird daraus ein „Ich mach’s auch!“ und ein „Wir“. Das ist wichtig, denn nur gemeinsam können wir etwas verändern, damit nicht noch mehr klimaschädliche Gase in die Atmosphäre gelangen.
Und vielleicht bin ich dann bald in meiner „Selbsthilfegruppe“ nicht mehr so allein …
Ihr Gerald Schröder
Ablasswandel ist Kompensationspartner der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.

Ich: Hallo, meine Name ist Gerald.
Alle: Hallo Gerald!
Ich: Tja, hm, also, ich bin 57 Jahre. Und ich bin Konsument.
Alle: – (Schweigen)

So oder ähnlich könnte die Vorstellung in meiner „Selbsthilfe­gruppe“ beginnen. Damit ist schon eine ganze Menge gesagt und Probleme benannt: Ich konsumiere. Alles mögliche. Schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Und ich gehöre zu der Generation, die sich – ich unterstelle mal zum großen Teil – keinen Kopf um Energieverbrauch und Ressourcen, Müllberge und Plastik im Meer, das Weltklima gemacht hat. Wie heißt es so schön: die Zeiten ändern sich. – Und das Klima auch!
Der Sommer 2020 hatte mich vollends davon überzeugt, meinen Lebens­wandel und meinen Konsum zu überdenken. Auch wenn ich schon seit langer Zeit auf Ökostrom setze, fast dreißig Jahre im Homeoffice arbeite, so gut wie nie fliege, eher die Tage, an denen es Fleisch gibt, zähle als umgekehrt, und gefühlt öfter zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs bin als mit dem Auto, habe ich dennoch den Eindruck, es könnte nicht ausreichen.
„Der Permafrostboden in Yakutien“ lautete das Thema der Präsenta­tionsarbeit meines Sohnes zum „1. Corona-Abitur“. Vielleicht hatte ich in meinem Leben schon einmal vom Perma­frostboden gehört und hätte womöglich Yakutien auch noch richtig verortet, großartig einen Kopf habe ich mir darum aber nicht gemacht. Da dieses Thema meinen Sohn wochenlang beschäftigte, informierte auch ich mich nun darüber und erfuhr, dass der Permafrost­boden gar nicht mehr so frostig ist und vor allem, was dieser für eine Bedeutung für unser Erdklima hat. Ich war „infiziert“ (glücklicherweise nicht mit Covid-19) und las mich vielfältig in das Thema ein. Wenige Wochen nach seinem Abitur gab es in Sibirien eine Leckage, bei der 20 Millionen (!) Liter Diesel ausliefen und dieses Ereignis wohl mit tauendem Boden zu begründen war. Etwas später dann große Waldbrände in Sibirien wegen Temperaturen um +38 °C. In Sibirien! Im Frühjahr 2020 brannte es in Austra­lien, im Herbst in Kalifornien (ganz abgesehen von den Brand­rodungen im Amazonas). Im Sommer 2021 dann die große Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – zahlreiche Tote, viele Menschen, die ihr Zuhause verloren und zig Milliarden Euro Schaden. Nur einige Beispiele, wie sich bereits jetzt die Auswirkungen des Klimawandels verstärkt zeigen, denn derer gibt es viele: Überschwemmungen auf der einen und Versteppung auf der anderen Seite, heftige Stürme, tauende Gletscher, gestresste Wälder, Artensterben, das ganze Programm …

Wir entscheiden mit unserem Handeln, in was für einer Welt wir leben wollen und folgende Generationen leben werden. Und wir müssen uns dieser Verantwortung bewusst sein und unbedingt vielfältig aktiv werden! Die Corona-Pandemie zeigt uns aktuell, wie anfällig unser System ist und wie sensibel unsere Lebensstrukturen auf Umwelteinflüsse reagieren. Ein ungebremster Klimawandel und möglicher Anstieg der Temperaturen über die „2-Grad-Grenze“ und über Kipppunkte hinweg, wird definitiv zu starken Naturveränderungen und großen Verwerfungen in der globalen Gesellschaft führen.

Angetrieben von den Gedanken Prof. Leschs in seinem Buch „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, der so eine positiv-verbindliche Art zu motivieren hat (Im Sinne von: Legen wir doch einfach mal los und schauen, was geht. Die Zeit ist jetzt. Machen!) und zahlreichen anderen Autoren, die sich des Themas „Klima“ angenommen haben, wie auch von jungen Klima­aktivist*innen der fridays for future-Bewegung, entwickelte ich den unbedingten Wunsch, CO2 einsparen und „neutralisieren“ zu wollen. Und die Idee zu Ablasswandel: ICH MACH’S!
Vermeiden – Reduzieren – Ausgleichen: Wir müssen unseren Lebens­wandel prüfen und unseren persönlichen CO2-Fußabdruck so klein wie möglich bekommen. Und das, was übrig bleibt, empfehle ich mit Hilfe von Klimaprojekten auszugleichen. Im Mittelalter hätte man das vielleicht „Ablasshandel“ genannt, in dem man sich von seinen „Sünden“ freikaufte. Ich nenne es Ablasswandel. Weil Ihre Beiträge Projekte unterstützen, die zeitnah CO2 definitiv einsparen und dabei zusätzlich die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verfolgen, leisten Sie nicht nur einen wertvollen Beitrag gegen eine weitere negative Veränderung des Klimas (mehr zu den Projekten erfahren Sie hier).
ICH MACH’S CO2 NEUTRAL! Das ist mein Claim und der Aufruf an Sie, mitzumachen. Es hört sich ein bisschen nach Alleingang an, aber wenn wir jetzt alle handeln, wird daraus ein „Ich mach’s auch!“ und ein „Wir“. Das ist wichtig, denn nur gemeinsam können wir etwas verändern, damit nicht noch mehr klimaschädliche Gase in die Atmosphäre gelangen.
Und vielleicht bin ich dann bald in meiner „Selbsthilfegruppe“ nicht mehr so allein …
Ihr Gerald Schröder
Ablasswandel ist Kompensationspartner der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.

Buchempfehlungen

Vor einigen Tagen traf ich einen Schulfreund, den ich lange, lange nicht gesehen habe. Wir plauschten kurz, ich erzählte ihm von meinem Projekt und er mir, dass er gerade ein Buch von Eckart von Hirschhausen angefangen hätte zu lesen. Ich stellte fest, wir beide haben nicht ganz den gleichen Wissensstand und die „Unruhe“, die mich antreibt, war ihm noch fremd. Das brachte mich auf die Idee der nachfolgenden Übersicht. Sie zeigt lediglich die Bücher, die ich in den letzten Monaten las und ist alles andere als komplett und umfassend, aber es ist viel Gutes dabei. Und es geht dabei auf jeden Fall um mehr als nur den Klimawandel, -krise oder -katastrophe …

Zertifikate  |  Übersicht der Register-Einträge verifizierter Emissionsminderungen

W-22004  |  11. Mai 2022  |  50 CO2-Tonnen (50 VERs)
Wasserprojekt in Kambodscha (50 VERs)  |  Referenz: GS1020 (GS Impact Registry) – GS1-1-KH-GS1020-16-2017-18954-7012-7061

W-21003  |  30. November/7.+10. Dezember 2021  |  140 CO2-Tonnen (140 VERs)
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3965 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3965-12-2019-19215-10731-10765
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3969 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3969-12-2020-20916-58230-58264
Wasserprojekt in Ruanda (40 VERs)  |  Referenz: GS6788 (GS Impact Registry) – GS1-1-RW-GS6788-16-2020-21356-351-390
Wasserprojekt in Kambodscha (20 VERs)  |  Referenz: GS1020 (GS Impact Registry) – GS1-1-KH-GS1020-16-2017-6573-39468-39487
Waldprojekt in Simbabwe (10 VERs)  |  Referenz: 16382906536445 (SouthPole)
Plastikvermeidung (
400 kg)  |  Referenz: AC21113000QJUXA (plasticbank)

W-21002  |  24./26. März 2021  |  100 CO2-Tonnen (100 VERs)
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3965 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3965-12-2019-19215-3267-3301
Windprojekt in Indien (35 VERs)  |  Referenz: GS3969 (GS Impact Registry) – GS1-1-IN-GS3969-12-2017-6769-36465-36499
Wasserprojekt in Kambodscha (20 VERs)  |  Referenz: GS1020 (GS Impact Registry) – GS1-1-KH-GS1020-16-2018-18955-75777-75796
Waldprojekt in Simbabwe (10 VERs)  |  Referenz: 16165723306253 (SouthPole)
Plastikvermeidung (
400 kg)  |  Referenz: AC21032700O6JSO (plasticbank)

W-21001  |  16. März 2021  |  1.000 CO2-Tonnen (1.000 CERs)
Windprojekt in Indien  |  Referenz: VC18292/2021 (UN CDM-Registry) – Serial-No.  IN-5-209449696-1-1-0-3238 – IN-5-209450695-1-1-0-3238

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